Aktuelles
Hallo ihr Lieben,
am 27.08.2008 um 11,45 Uhr ging mein Flieger vom Frankfurter Flugahfen los. Der Abschied von meiner Familie fiel mir schwer, aber im Flieger wurde ich durch die Aussicht und den Flug ein wenig vom Abschied abgelenkt.
Nach 14 Stunden Flug bin ich in Lima, der Hauptstadt Peru`s gelandet, yum Glueck ist auch mein Gepaeck vollstaendig angekommen.
Anschliessend wurden wir vom Hugo abgeholt und zu sich nach hause gebracht.
Am naechsten Morgen bekamen wir erstmal ein richtig schoenes Fruehstueck ....
Da wir unsere Visas verfollstaendigen mussten, fuhren wir ehute morgen nach Lima zur Deutschen Botschaft....aber es gab ein paar Komplikationen und deshalb musste ich noch yum Integrationsamt, jedoch konnten auch die mir nicht weiter helfen und jetzt muss sich Frau Christa Stark fuer mich einsetzten. Da bin ich mal gespannt, was da auf mcih zukommt!!
Morgen Abend werde ich dann mit Christina, Katrin, Tim und Adrian nach Cajamarca fahren. Ich hoffe, dass wir nach 14 Stunden heil und mit vollstaendigem Gepaeck ankommen!
Freut euch schonmal ueber den naechsten Bericht ueber die spannende Reise nach Cajamarca
Viele liebe Gruesse eure Magda
31.08.2008
Ich bin seit 2 Tagen in Cajamarca und habe die spannende und abenterlustige Fahrt überlebt. Wir haben die günstigste Busverbindung bekommen und saßen in einem nicht sehr hygienischen Bus 18 Stunden lang. Die Fahrt war eigentlich ganz angenehm, abgesehen von der holprigen und unsicheren Straße. Außerdem waren wir eine große Atraktion und wurden von zahlreichen Peruanern fotografiert. Nach 14 Stunden fahrt dachten wir, dass es nicht mehr allzu lange dauern kann, aber da hatten wir uns leider geirrt. Ein 10 Meter langer Bus hatte versucht auf einer kleinen Straße zu wenden, ist dabei aber in einen Graben gerutscht und hat somit die Weiterfahrt verhindert. Es wurde aber glücklicherweise ein Ersatzbus für uns angefordert und wir konnten dann nach Cajamarca weiterfahren.
Wir sind anschließend von Christa Stark abgeholt worden und zu ihr nach Hause gebracht worden.
Ab sofort wohne ich in einer WG mit 5 Deutschen. Bis jetzt gefällt es mir ganz gut und ich bin gespannt was mich morgen auf der Arbeit erwarten wird!
Bis bals eure Magda
05.09.2008
Hallo ihr Lieben,
ich bin jetzt seit über einer Woche in Peru und wohne seit einer Woche in Cajamarca. Dies Stadt ist sehr schön und übersichtlich. Hier kann alles notwendige gekauft werden und es manglet an nichts. Jeden Tag kann frisches Obst auf den Märkten erlangt werden und es ist nur ein Buchteil von den Preisen in Deutschland. In der WG fühle ich mich wohl und woir sind uns alle sehr ähnlich. Seit gestern habe ich meinen Arbeitsplan erhalten. Ich werde jeden Tag im Kinderheim von 13,00 Uhr bis 19,00 Uhr arbeiten. Meine Aufgaben bestehen darin die Kinder von der Schule abzuholen, sie ins Heim zu begleiten, umzuziehen, zu waschen und zu füttern. Anschließend werden mit ihnen verschiedene Programmpunkte durchgeführt.Mittwochs beispielsweise begleiten wir die Kinder ins Schwimmbad. Dort sind die heiße Inkaquellen und die Kinder genießen das sehr. Heute Nachmittag gehen wir mit den Kindern in den Porongo, das ist der Bauernhof der Einrichtung, dort werden die Kinder mit den Tieren spielen und haben auch die Möglixhkeit zu reiten. Anschließend werden die Kinder wieder ins Heim und ins Bettgebracht. Diese Aufgaben machen mir sehr viel Spaß und die ich kann auch somit Vertrauen aufbauen. Es ist Wahnsinn wie sich die Pflegerinnen für die Kinder schon über Jahre einsetzten und ich werde sozusagen für ein Jahr genausowichtig für die Kinder sein. Viele nennen mich schon tia und Jesus nennt mich schon Mama. Das ist richtig süss.
Ich muss auch gleich los zur Arbeit, die neuen Fotos kommen bald!
Bis bald eure Magda
14.09.2008
Eine neue Arbeitswoche hat begonnen und ich kann auf eine erfolgreiche Woche und ein wunderschönes Wochenende zurückblicken. Letzte Woch habe ich mit meinem Sprachkurs bei Daisy begonnen und erhoffe mir damit viele Erfolge. Dann gab es im Heim viel zu erledigen. Mit den Kindern haben wir verschiedene Sachen gemacht und haben die banos besucht und mit den Kindern einen tollen Nachmittag verbracht.Am Freitag war die Verabschiedung von Jöelle. Die Kinder haben im Heim ein richtig schönes Programm aufgeführt und für viel Spaß und zahlreiche Überraschungen gesorgt. Abends war dann die Feier von Jöelle und Armin. Zum Essen gab es Hasen und viele Salate. Viele Freiwillige aus Cajamarca waren da und auch viele Peruaner, die die beiden in dem Jahr kennengelernt haben. Anfangsa wurde zu typischer Lateinamerikanischer Musik getanzt und zu späterer Stunde wurde am Lagerfeuer gesungen. Es war ein richtig schöner Abend mit vielen Überraschungen und Erlebnissen...
Samstag haben wir die Stadt unsicher gemacht und zahlreiche kleine Läden gefunden und auf dem Markt viele neue Eindrücke gesammelt. Es ist sehr interessant als Gringa auf den Markt zu gehen. An einem Obststand hat uns ein älterer Herr angesprochen und sich erkundigt aus welchem Land wir kommen. Als er dann erfahren hat, dass wir aus Deutschland kommen fing er ganz laut zu rufen, dass Deutsche hier seien. Innerhalb von ein paar Minuten kamen ganz viele Ständebesitzer aus ihren Ecken und haben ihre Waren angepriesen. Das war ein richtiges Erlebnis, denn wir wussten nicht wie wir am schnellsten flüchten konnten.
Am Sonntag haben wir einen Ausflug zum Zoo in einem Nachbardorf von Cajamarca gemachtist.Der Ort heißt Granja Porcon und ist ein kleines Siedlerdorf.Es ist von der Stadt abgeschnitten ist und sich selbst verpflegt. Dieses Dorf ist evangangelisch und hat verschiedene Bauernhöfe und versorgt das ganze Dorf damit. Von Cajamarca aus braucht man anderthalb Stunden und die Fahrt war sehr interessant. 14!! Leute haben in diesen kleinen Geländewagen hineingepasst und die Straßen waren sehr kurven und hügelreich.Besonders interessant war das Erlebnis mit der Polizei. wir sind mit überfülltem Wagen an der Polizeikontrolle vorbeigefahren und die beiden Polizisten haben uns einfachnur zugewunken ohne irgendwas zu machen...
Armin meinte, dass in Peru sowieso nur Kontrollen oder Sicherheitsmaßnahmen vor Weihnachten vorgenommen werden würden, damit die Polizisten ihre Weihnachtsgeschenke finanzieren können. Wie gesagt andere Länder ,andere Sitten!
In dem Zoo konnten wir die typischen Tiere Perus besichtigen. Angefangen von den Kondoren, über die Pumas bis hin zu den Lamas. Ich hatte sogar die Gelegenheit auf einem zu sitzen. Es war ein richtig schönes Gefühl...
Abends habe wir dann noch gemeinsam gekocht und den Tag ausklingen lassen.
Mittlerweile habe ich mich richtig eingelebt und fühle mich wohl. Allein in den 2Wochen, in denen ich hier bin habe ich schon so viel gesehen und erlebt, ich bin mir sicher, dass noch einige Abenteuer auf mich zukommen werden und ich viel zu berichten habe.
Also seit gespannt, was ich noch zu berichten habe.
Eure Magda
23.09.2008
So, da bin ich wieder... ich bin seit fast einem Monat hier und merke allmählich wie die Zeit vergeht. In dieser Zeit in der ich hier bin habe ich schon so viel erlebt und neue Situationen kennengelernt, das ist einfach toll.
Jeden Tag komme ich mit neuen Situationen und Anforderungen in berührung und jedes Mal werde ich mit anderen Problemen konfrontiert!
Aber bisher waren es keine schlimmen Probleme oder Sitationen mit denen ich nicht klar gekommen bin, sondern Sachen mit denen ich wachsen werde.
Außerdem lerne ich jeden Tag andere Leute kennen und es macht Spaß sich mit ihnen über die unterschiedlichen Auffassungen zu unterhalten und somit neue Kulturen kennenzulernen. Wir haben mittlerweile viele Peruaner und Peruanerinnen kennegelernt und unternehmen mit ihnen sehr viel. Beispielsweise sind wir mit ihnen letztes Wochenende zu den heißen Quellen Llacanora gefahren und haben ein paar sehr entspannende Stunden erlebt. Auerdem ist die Landschaft in Peru ein Traum. Am Sonntag sind wir dann gemeinsam zum Cumbe Mayo gefahren und ich kam mir vor wie im Film von Herr der Ringe, so traumhaft war die Landschaft...abends habe ich dann auch mein erstes Mehrschweinchen gegessen. Leider war an dem Fleisch nicht allzu viel dran, aber es war ein Erlebnis. Es wird jetzt nicht zu meinem Leibgericht, aber es ist abwechslungsreich!!!
Ich hoffe, ich werde in den kommenden Monaten noch viel erleben und freue mich schon auf die neuen Situationen.
Ich halt euch auf dem Laufenden und freue mich über viele Kommentare...
bis bald eure magda
29.09.2008
So, da bin ich wieder und habe eine Menge zu berichten. Mit meinen Fotos war ich wesentlich schneller als mit meinen Berichten, aber dies will ich nun nachholen!
Ich lebe nun seit über einem Monat in Cajamarca und kann sagen, dass jeder Tag eine neue Überraschung bereit hält ! An dem vergangenem Wochenende ist sehr viel passiert. Nachdem wir am Freitagabend im Sonoviso eine kleine Feier veranstaltet haben und uns anschließend auf unserer Terasse hingelegt haben, um eine DVD zuschauen, haben wir nicht mitbekommen wie der Wasserhahn in unserer Küche viel Wasser verloren hat.
Es ist bei uns normal, dass abends das Wasser nicht funktioniert und wir haben leider vergessen nachzusehen, ob er zugedreht war. Als Lina um 06.00 Uhr aufgestanden war um sich ein Glas Wasser zu holen, war der gemütliche Start ins Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen... Gemeinsam haben wir 3 Stunden lang das Wasser, welches uns bis zum Knöchel stand, mit Müslischüsseln aus unserer Wohnung geschöpft. Zum Glück ist kein größerer Schaden entstanden und die Wohnung sieht wie neu aus. Man hat uns erzählt, dass es nicht selten vorgekommen ist, dass das Sonoviso unter Wasser stand, aber ich hoffe echt, dass das eine einmalige Sache war. Am Sonntag wollten wir wieder gemeinsam einen Ausflug zu der St. Nikolas Lagune machenden, der Ausflug hat auch stattgefunden, und er war auch wunderschön...doch leider war den ganzen Tag über Stromausfall in unserer Straße und wir hatten für abends ein paar freunde eingeladen und wollten kochen...also haben wir im Dunkeln das Essen zubereitet und versucht ein Menu zu zaubern. Es ist sogar was geworden
An diesem Wochenende haben wir alle festgestellt, dass in diesem Land nichts normal ist und jeden Tag ein neues Abenteuer passsiert, aber auf diese Erlebnisse freue ich mich schon sehr. Denn so kann am besten herausgefunden werden wo die Grenzen und Stärken des Anderen liegen und wo auch meine eigenen sind.
Dieses Wochenende hat unsere WG sehr zusammengeschweisst und es war ein Erlebnis das Wasser aus der Wohnung zu schütten!!
Ich lass mich überraschen, was die Zukunft für mich bringt.
Bis bald eure Magda
13.10.2008
Wieder sind 2 Wochen wie im Flug vergangen und ich habe in dieser Zeit eine Menge erlebt und erfahren.
Das Leben in der WG wird immer besser und wir sind eine richtige Gemeinschaft geworden. Durch gemeinsames Kochen und Essen werden wir von Tag zu Tag eine bessere Gemeinschaft und machen in der Freizeit eine Menge.
In der Zeit in der ich hier bin bin ich eine bessere Köchin geworden und kann noch mehr Sachen im Haushalt erledigen als zuvor.
Auch die Arbeit im Heim macht mir von Tag zu Tag mehr Spaß und die Kinder freuen sich jedesmal mich zu sehen, das macht mich sehr glücklich. Neben meinem Spanischunterricht bekomme ich Gebärdensprachenunterricht, um mit den Kindern im Heim besser zu komunizieren. Denn es gibt viele Taubstumme Kinder, mit denen ich mich besser beschäftigen möchte.
Wir haben im Heim verschiedene Projekte begonnen.So werden in den Nachmittagen Bastelstunden von uns angeboten und auch Akrobatik-Sachen werden mit den älteren Kindern gemacht.Die Kinder sind total begeistert und es macht riesengroßen Spaß die Kinder lachen zu sehen. Viele Kinder kommen aus sehr armen Verhältnissen und freuen sich über Kleinigkeiten. Manche Kinder haben auch keine Familien mehr und das Heim ist dann ihre einzigste Möglichkeit Geborgenheit zu bekommen. Einige Kinder fahren über Weihnachten zu ihren Familien, aber viele Kinder müssen im Heim bleiben. Uns ist der Gedanke gekommen für die Kinder ein wunderschönes Weihnachtsfest zu veranstalten und auch schon im Vorfeld mit ihnen typische Weihnachtssachen zu machen wie Plätzchen backen, Adventskalender basteln oder das Haus schmücken.
Darauf freue ich mich schon besonders.
Ansonsten geht es mir wieder richtig gut, nach unserer Wasserpanne im Sonoviso waren wir alle erkältet und lagen krank im Bett.Aber mittlerweile sind wir alle wieder gesund und können einiges unternehmen. Am Wochenende haben wir bei uns in der WG gechillt und Musik gemacht, im Vorfeld haben wir leckeres Pollo gegrillt und auf der Terasse gesessen.
Gestern bin ich mit Lina, Jenny, Jasper und Miriam auf den Porongo gegangen und haben Reitstunden genommen. Es war richtig schön. Nur die großen Hunde auf dem Poromgo machen mir etwas Angst. Sie sind richtige Wachhunde und haben auch fast die Größe eines Pferdes und versuchen ab und zu das Pferd anzugreifen. Als ich das letzte Mal geritten bin kamen mir die Hunde gfährlich Naheund haben versucht das Pferd Paula zu beunruhigen, aber zum Glück waren die anderen da und haben die Hunde verscheucht.
Gestern Abend haben die Peruaner für uns gekocht, es hat zwar ziemlich lange gedauert, aber war sehr lecker. Leider haben wir am Samstag das Volleyball-Spiel gegen die Peruaner verloren und müssen nächsten Sonntag für sie kochen...aber das ist halb so schlimm.
So, ich höre jetzt wieder auf und mache mich auf dem Weg zurArbeit.
Bis bald und liebe Grüße
Eure Magda
Dienstag, 21.10.2008
So, hier bin ich wieder und habe euch viel zu berichten. In der vergangenen Woche war ein grosses Fest in der Schule. Alle Kinder wurden praechtig herausgeputzt und standen im Mittelpunkt der Woche. Alle Kinder haben taeglich viele Suessigkeiten und Kuchen bekommen und haben bei verschiedenen Programmpunkten teilgenommen. Es war richtig niedlich zu sehen wie die Kinder in pastellfarbenden Kleidern wie kleine Prinzessinnen aussahen und sich riesig gefreut haben von den Leuten bewundert zu werden.
Verschiedene Programmpunkte waren beispielsweise eine kleine Theaterauffuehrung fuer die Eltern oder auch der Festumzug in der Stadt.
Im Heim haben wir mit den Kinder Salzteig gebastelt und angemalt und Trampolin gesprungen. Das war richtig lustig und ist bei den Kindern gut angekommen.
Das werden wir jede Woche beibehalten...
Am Wochenende haben wir mit den Peruanern ausgemacht zum Cumbe Mayo zu wandern und dort zu zelten. Es war ein richtig schoenes Wochenende und hat auch riesengrossen Spass gemacht. Zuvor haben wir die ganzen Lebensmittel eingekauft und uns um hal drei auf den Weg gemacht. Da das Wetter nichty besonders sicher aussah hatten wir schon die Befuerchtung, dass der Ausflug ins Wasser fallen wuerde. Jedoch hat sich das Wetter gehalten und wir sind von keiner Regenschauer ueberrascht worden.
Die erste Zeit ging es nur Bergauf und war mega anstrengend, ich bin richtig ins pusten gekommen und konnte es nicht abwarten endlcih da zu sein. Nach ungefaehr 4 Stunden und einigen Zwischenstopps sind wir 17 Leute auf den Cumbe Mayo angekommen. Es wurde schon langsam dunkel und wir konnten vor dem Sonnenuntergang noch einen wunderschoenen Regenbogen bewundern. Nachdem wir Holz fuer das Feuer gekauft haben und mittlerweile im Dunkeln ueber irgendwelche Graeben und Taeler gelaufen sind , konnten wir unsere Zelte aufbauen und anfangen das Fleisch zu grillen.
Wir Maedels vom Sonoviso hatten eine Woche zuvor ein Volleyball-Spiel verloren und mussten als Wiedergutmachung den Peruanern ein Essen fuer Sonntag machen. Da haben wir uns gedacht einfach fuer den Grill leckere Haehnchen mit Kartoffelsalat zu machen und es war ein richtig leckeres Essen, was gut angekommen ist.
Zu spaetere Stunde haben wir begonnen am Lagerfeuer spanische Lieder zu singen und interessante Spiele zu spielen, die an Tat oder Wahrheit erinnert haben.
Wir wurden sogar von besoffenen Peruanern ueberrascht, die einfach zum Cumbe gelaufen sind und wie Waldgeister getanzt haben, einfach verueckt.
Es war ein richtig schoener Abend bei dem wir die Kultur der Peruaner besser kennengelernt haben und jede Menge Spass hatten. Es war auch sehr interessant die Trinkgewohnheiten zu beobachten....
Nach einer sehr sehr kurzen Nacht im Zelt haben wir morgens den wunderschoenen Sonnenaufgang beobachtet und die Berge bewundert. Unser Lager war inmitten der Berge und einfach nur ein Traum. Nachts sah es einfach nur schoen aus, aber der Morgen war grandios. Wir Maedels sind dann noch die Berge hinaufgelaufen und haben die Ruhe und den Ausblick genossen, einfach unbeschreiblich!!
Um die Mittagszeit vor dem Regen haben wir uns auf den Rueckweg gemacht. Leider waren nicht mehr alle Peruaner besonders fit und in der Lage zurueckzulaufen, deshalb haben die anderen ein Taxi genommen und wir Maedels sind mit Carlos, Jose und Pedro zurueckgelaufen.
Im Sonoviso angekommen mussten wir leider feststellen, dass den ganzen Tag ueber Stromausfall war und zur Kroenung die Tuer von Innen abgeschlossen war...
Also haben Lina und ich versucht die Tuer aufzubekommen. Da wir durch das Badfenster nicht reingekommen sind haben wir mit einem Dosenoeffner die Tuer aufgebrochen und das Schloss rausgeschraubt...also haben wi r festgestellt, dass man gany leicht bei uns einbrechen kann, wenn man zuvor die vielen Sicherheitsturen aufbekommen hat.
Aber fuer den Fall. dass das nochmal passiert habe ich jetzt immer mein Taschenmesser dabei ;)
So, meine Arbeit beginnt gleich und ich freue mich schon auf die Kinder.
Bis bald viele liebe Gruesse Magda
Dienstag, 11.11.2008
So ihr Lieben,
es hat mal wieder lange gedauert bis ich etwas Neues habe von mir hoeren lassen. In den vergangenen 2 Wochen habe ich Cajamarca von einer etwas anderen Seite kennengelernt.
Jeden Tag fahre ich mit den Kombis zu den Baños. Es gibt Tage da sind diese so vollgestopft, dass man froh ist heil rauszukommen, dann gibt es Tage wo die Fahrer versuchen die Gringas zu bescheissen und dann gibt es Tage an den alles gut klappt.
Vergangene Woche hatte ich ein ganz neues Erlebnis. Jenny und ich sind nach dem Sprachkurs in einen ganz normalen Kombi eingestiegen und wollten zur Arbeit fahren. Alles ist wie immer und ploetzlich stoesst der Kombi mit einem kleinen Moto-Taxi zusammen....eigentlich ist kein grosser Schaden fuer peruanische Verhaeltnisse entstanden, aber die beiden Fahrer haben sich so sehr gestritten, dass sie sich fast gepruegelt haetten und zur Kroenung hat der Fahrer vom Taxi einen Stein auf das Fenster des Kombis geworfen...alle Insassen waren noch im Bus und Jenny und ich sassen hinter dem Fahrer, es haette echt was passieren koennen. Interessant war anzusehen wie alle Peruaner des Busses rausgestuermt sind und mit der Sache nichts zu tun ahben wollten. Gottseidank ist nichts passiert und wir sind heil aus der Sache rausgekommen.
Ein anderes negatives Erlebnis ist mir am Wochenende passiert- ich bin mit Lina, Jenny, Miriam und Jasper auf den grossen Mercado Sant Antonius in Cajamarca gewesen um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Es ist fuer mich nichts Neues , dass immer viele Menschenmassen unterwegs sind und dass es auf der Strasse etwas eng werden kann, aber ich haette nie gedacht, dass es so einfach sein kann unbemerkt ein Hamdy zu klauen. Ich hatte dummerweise vergessen meine Jackentasche zu schliessen und dann muss im Vorbeigehen das Handy aus der Tasche geklaut worden sein. Um das Handy ist es mir jetzt nicht so schade, aber es war einfach nur ein komisches Gefuehl beklaut worden zu sein. Ich hoffe, dass dies nicht nocheinmal vorkommt.
Dies waren bisher meine negativsten Erfahrungen, obwohl man nicht sagfen kann, dass die wirklich die Schlimmsten sind, es gibt wesentlcih shclimmeres was einem passieren kann, aber ich hoffe es bleibt dabei!!!
Eine neue Woche hat begonnen und auch die Regenzeit. Man kann nicht voraussagen wie das Wtter wird, mal scheint die Sonne und dann im naechsten Augenblick kann es regnen, das ist leider nicht so schoen, denn dann kann man mit den Kindern keine schoene Sachen auf der Wiese des Heimes machen. Aber wir sind kreativ und lassen uns verschiedene Projekte einfallen.
Also bis bald viele Gruesse Magda
Mein Jahr in Peru

